Nahezu alle erschienenen Ausgaben von Mixology können ab sofort auch per Mail bestellt werden. Bisher wurden 37 Issues veröffentlicht.

In der Vergangenheit haben wir häufig im Printmagazin Listen von allen bis zu diesem Zeitpunkt erschienenen Ausgaben veröffentlicht. Seit Versand unseres Kataloges in Mixology Issue 1/2010 gab es eine Fülle von Anfragen nach diesen sogenannten "Back Issues". Wir haben daher in den letzten Wochen noch mal unsere Privatarchive durchstöbert mit dem Effekt, nahezu alle Ausgaben wieder anbieten zu können.

Insgesamt sind bisher 37 Issues von Mixology erschienen. In den ersten Jahren (2003, 2004, 2005 und 2006) waren es vier Ausgaben pro Jahr. Ab 2007 wurden jährlich sechs Ausgaben veröffentlicht. Im Jahr 2006 gab es darüber hinaus eine bis heute sehr beliebte Sonderausgabe zum Thema "200 Jahre Cocktail". Viele der Ausgaben sind allerdings nur in wenigen Exemplaren verfügbar! Mixology Issue 4/2008 ist als einzige komplett vergriffen.

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5. März 2010 – 12:21

Hendrick´s Curling Competition

Hendrick´s Gin lädt drei Bartender aus Deutschland zur zweiten internationalen Curling Competition ein, die am Sonntag den 28. März 2010 in Paris stattfindet.

Um dabei zu sein gilt es drei Fragen zu beantworten:

1. Welche Garnitur ist bei einem Hendrick's Cocktail völlig überflüssig?
2. Welche Garnitur ist in einem Hendrick's Cocktail unerlässlich?
3. Warum sind Sie / bist Du die richtige Person, um das deutsche Team in Paris zu unterstützen?

Antworten bitte bis zum 15. März 2010 an info@connaisseur.de senden. Die drei ungewöhnlichsten Einsendungen gewinnen.

Viel Erfolg!

 

Link: www.hendricksgin.com

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2. März 2010 – 16:34

Almdudler reloaded

Dieser Tage erreichte uns wieder mal eine "verwirrte Zuschrift". Es ging nicht um das Sponsoring eines Partykellers, einer Abiturfeier oder finanzielle Zuwendungen für die Kart-Karriere des Sohnes von Herrn Müller. Nein, Thema war wieder einmal Almdudler!

Hallo, ich bin ein Riesenfan von Almdudler. Letztes Wochenende durfte ich in xxxxx auf einer Skipiste auf der Almdudler Pärchenliege mit meiner Frau Platz nehmen. Leider Konnte ich niemanden finden der mir Sagen kann wo ich die Sagenhafte Liege für die Sommersaison bekommen kann. Ich würde mich freuen wenn Sie mir verraten könnten wo ich diese Liege bekommen kann. Oder ob Sie mir eine schicken könnten? xxx

Wie wissen wirklich nicht, welche Suchmaschine uns soweit oben auswirft als Merchandise-Ableger der österreichischen Kultlimonade. Google ist es auf jeden Fall nicht. Wie dem auch sei. Wir haben den fragenden Herrn xxx selbstverständlich freundlich an die richtige Quelle verwiesen. Viel Spaß mit der Pärchenliege! ;)

Almdudler =>  www.almdudler.com

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2. März 2010 – 8:53

Gemischte Links 2-3-2010

Über das Trinken in Deutschland

"Trinken zu beiden Rheinufern, das ist nichts wirklich Neues. Das machten schon die Germanen. Sie schütteten dabei raue Mengen eines fermentierten Getränkes in sich hinein (Gerste, Weizen), und manchmal prügelten sie sich anschließend im Rausch. Das behauptet zumindest ziemlich glaubhaft der römische Historiker Tacitus in seiner sozioethnologischen Studie zum Nachbarvolk."

Bei der Welt haben sich diverse Autoren aus Anlass der bischöflichen Alkofahrt auf die Suche nach dem deutschen Rausch gemacht. Fündig wurden sie unter anderem in Köln, Leipzig und Hamburg. Herrn Meyers Bar "Le Lion" hat es ebenfalls in die Aufstellung geschafft:

http://www.welt.de

Imbibe UK mit neuem Internetauftritt

"We serve guests more than we serve drinks. I know very few people who grew up wanting to be bartenders but I bet all my frequent flyer miles not one grew up wanting to be a vending machine." 

Unsere Kollegen vom britischen Magazin "Imbibe" haben ihren Internetauftritt generalüberholt. Sehr präsent sind dabei diverse Blogs, die von Größen der anglo-amerikanischen Bar- und Beverage-Szene befüllt werden.

Den Großteil der Einträge beschäftigt sich allerdings mit Wein. Leider gibt es nirgendwo auf der Seite eine Kommentarfunktion. Also eher "bloggen light". Das Zitat oben haben wir einem klugen Text von Angus Winchester entnommen:

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Im dritten und letzten Teil der von Franz Brandl verfassten Serie zur Entwicklung der Bar in Deutschland nach dem II. Weltkrieg geht es um das bekannte Cassis-Urteil, das den Import und Handel von Spirituosen in Europa erleichterte. Darüberhinaus wird die Entwicklung der Barszene bis heute beleuchtet.

 

Die Entwicklung des Getränkeangebots

* Noch ein paar Anmerkungen zur Nachkriegsentwicklung der Spirituosen und Liköre in Deutschland. Also zur Stunde "Null" gar nichts. Dann kleine Produzenten mit kleinen Likörsortimenten, darunter Kakao mit Nuss und Kirsch mit Whisky, ab 1946 Bols mit dem kompletten Sortimentund dann fast keine Bewegung bis in die 1960er Jahre.

Dann kam ab 1960 der Bacardi Rum und immer mehr Liköre und Spirituosen. Siehe Glenfiddich ab 1963. Zur Eröffnung der Harry's New York Bar 1974 wurden von offiziellen Importeuren neben dem Glenfiddich nur der Glen Grant, Tormore und Laphroaig angeboten. Ab 1978 gab es  Bowmore und 1979 erstmals den Macallan. Dann fing auch diese Sache an zu laufen.

* Ein Meilenstein war auch das sog. Cassis-Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 1978. Dies besagte, dass jedes in einem EU-Land nach den Gesetzen des Landes rechtmäßig hergestellte Produkt zur Einfuhr zugelassen werden muss, auch wenn es nicht den Vorschriften des einführenden Landes entspricht. Ab dieser Zeit musste z.B. der Cassislikör nicht mehr mit Alkohol verstärkt werden, sondern konnte in Originalstärke eingeführt werden.

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Am Montag treten in Berlin jeweils sechs Finalisten zu den Deutschland- und Österreich-Finales der Grand Marnier® Trophy 2010 an. Trotz der kurzen Bewerbungsfrist von nur wenigen Wochen beteiligten sich 106 Bartender mit Rezepturen an diesem zum fünften Mal ausgeschriebenen Wettbewerb.

Insgesamt 26 Nationen nehmen an der Grand Marnier Trophy 2010 teil. Als Gewinn lockt im internationalen Finale ein Preisgeld von 5000 Euro und eine Reise zum Chateau de Bourg-Charente im Herzen der französischen Cognac Region. Vorher müssen sich die teilnehmenden Bartender allerdings im jeweiligen nationalen Finale gegen ihre Konkurrenz durchsetzen.

Gesucht wurde in diesem Jahr ein kreatives Longdrink-Rezept das mindestens 3 cl Grand Marnier Cordon Rouge enthält und das Wort "Grand" in seinem Namen trägt. Die Finalisten aus Österreich und Deutschland wurden mit anonymisierten Rezepturen in einer Jury-Vorauswahl bestimmt.

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25. Februar 2010 – 16:31

Die Entwicklung der Bar in Deutschland (II)

Der zweite Teil der Serie zur Entwicklung der Bar in Deutschland nach dem II. Weltkrieg von Franz Brandl befasst sich mit dem schwierigen Zugang zu Zutaten für die Bar. Die Geschichte von Tequila, Cachaca und Co. und die Überpräsenz von "Rauhreif Cocktail" und "Blondes Gift". 

 

Die ersten verfügbaren Qualitätsprodukte für die Bar

* Für mich war eine der wichtigsten Anstöße, dass das Mixen nach dem 2. Weltkrieg überhaupt wieder möglich war, war die Wiederaufnahme der Produktion bei Bols.

* Bereits seit 1890 hatte Bols einen Produktionsstandort in Emmerich am Niederrhein und bis 1944 wurden dort Spirituosen und Liköre hergestellt. Die Tätigkeit wurde 1944 - 1946 unterbrochen und 1946 begann man am neuen Produktionsstandort in Neuss am Niederrhein.

* Die Firma Bols war in den Nachkriegsjahren der einzige internationale Hersteller, der auch in Deutschland produzierte. Aufgrund der damals horrenden Preise für ausländische Produkte wäre ohne die Liköre von Bols das Mixen vieler weltbekannter Drinks lange Zeit illusorisch geblieben. Bols fertigte sein ganzes klassisches Likör- und Spirituosen-Programm inklusive Gin und Weinbrand und so waren Brandy Alexander, Grasshopper, White Lady, Sidecar etc. Bestandteil jeder
Nachkriegs-Cocktailkarte.

* Weinbrand  gab es fast immer, darunter neben den heute noch bekannten Marken auch viele kleinere Produzenten mit sehr zweifelhaften Qualitäten.

* Die heutige Likörvielfalt gab es natürlich nicht, aber ich habe Barkarten gefunden die noch Mitte der 1960er Jahre Kirsch mit Whisky und Schwarze Johannisbeere mit Whisky anboten.

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24. Februar 2010 – 9:24

Gemischte Links 24-2-2010

Bars in Vancouver

"Irgendwann raunt jemand einem "Sie haben Peychauds Bitter!" ins Ohr. Und tatsächlich: Unmittelbar vor der Batterie verchromter Zapfhähne stehen zwei Dutzend Magenbitter-Fläschchen. In Reih und Glied, im traditionellen Altpapier-Wrap, was ein bisschen altmodisch wirkt. (...) "Das heißt, dass sie dir einen 'Sazerac' mixen können", flüstert der Nebenmann wieder."

Ole Helmhausen, der laut Eigenbeschreibung "klischeefreie Reportagen und Reisereportagen aus Nordamerika" verfasst, hat sich für Spiegel Online ins Nachtleben von Vancouvers gestürzt.

Bei einem Besuch vor gut einem Jahr war Peychaud's dort noch nirgendwo zu entdecken. Mittlerweile scheint man aufgeholt zu haben, während die Quellen in Deutschland wieder versiegt sind. Aber ist es nicht wunderschön endlich mal das Wort "Sazerac" auf dem erfolgreichsten deutschen Nachrichtenportal zu lesen? :)

http://www.spiegel.de

Hinter den Kulissen der Rachs und Rosins

"Auch für "Rosins Restaurants" sind schmutzige Gaststätten praktisch, um damit die Misere zu erklären, die das Fernsehen beenden muss. Ein Wirt erzählt jedoch, das Rosin-Produktionsteam habe eigens Krümel in die Tischritzen gestreut, um das zu filmen. Die Nachfrage hierzu blockt Imago TV ab."

Für die FAZ hat Peer Schaader nachgefragt, was die von den quotenreichen Koch-Hilfsendungen beehrten Gastronomen wirklich erlebt haben an den Drehtagen. Wie zu erwarten war, wird bei diesen erfolgreichen Formaten durchaus auch mal die Realität für den Effekt zurechtgebürstet. Ein lesenswerter Text:

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23. Februar 2010 – 17:51

Ups & Downs für Issue 2/2010

Werte Leser, uns fehlen uns wieder ein paar "Ups & Downs" für die Rubrik auf der letzten Seite von Mixology. Also fragen wir erneut: Was stört Euch in der Branche? Was hat Euch in letzter Zeit gefallen? Bitte hier in die Kommentare oder, wenn ihr anonym bleiben wollt, direkt an mich (tanja@mixology.eu).

Danke für Eure Hilfe!

Zur Anregung empfehlen wir diesen kürzlich veröffentlichten Blogeintrag:

http://www.mixology.eu/de/blog/sollen-die-ups-downs-mixology-magazin-ble...

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23. Februar 2010 – 10:09

Umfrage zu Sozialen Netzwerken

Die Nutzung von sozialen Netzwerken und Diensten wächst rasant. In einer Umfrage interessiert sich Mixology für die von den Lesern genutzten Plattformen. 

Einem Report von Nielsen zu Folge wuchs die Zeit, die Internetnutzer in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook verbrachten, von Dezember 2008 bis Dezember 2009 betrachtet, um satte 82% an. Den sozialen Diensten am meisten verfallen sind der Studie nach die Australier, gefolgt von den Vereinigten Staaten und Großbritannien.

Dass Facebook und Co. der Kommunikation der Barszene seit 2006 einen enormen Schub verpasst hat, und zu einem kontinuierlichen äußerst flüssigen Mitteilungsstrom (ähnlich wie im Screenshot oben zu sehen) aus aller Welt geführt hat, ist sattsam bekannt. Für eine neue Statistikseite in der Printausgabe von Mixology möchten wir nun erheben, welche Dienste unsere Leser am meisten nutzen. Heiko Geibig von Publicis Consultants befragte zum selben Thema letztes Jahr bereits führende Bartender.

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22. Februar 2010 – 13:55

Gemischte Links 22-2-2010

Senfiges aus der Galander Bar

"Im Gedenken an Paul Anders, welcher um 1895 in den Räumlichkeiten der Großbeerenstr. 54 in Berlin Kreuzberg schon fantastische Liköre herstellte und diese nach ganz Deutschland verschickte, kreierten wir diesen edlen Tropfen Galander's Fine Mustard Liqueur."

Auch die Berliner Galander Bar reiht sich in die Riege der experimentierfreudigen Gastronomie-Objekte ein, die mit eigenen flüssigen Produkten aufwarten. Der Galander Finest Mustard Liqueur ist über den Online-Shop der Bar beziehbar. Wer bis 31.3.2010 eine Rezeptur mit dem Senflikör einschickt, hat die Chance, eine Originalausgabe des Barklassikers "Das Große Lehrbuch der Bar" von Harry Schraemmli zu gewinnen. 

http://www.galander-berlin.de

Was darf man aus dem Hotelzimmer mitnehmen?

"Duftende Seifen, exklusive Shampoos, bequeme Hausschuhe, kuschelige Bademäntel, teure Hochglanz-Magazine - kleine Kostbarkeiten, die viele Gäste gerne aus dem Hotel als Reisesouvenir mitnehmen. Von den über 1.100 Teilnehmern einer Umfrage von lastminute.de gaben 56 Prozent an, dass sie schon einmal etwas im Hotel stibitzt haben (...)."

Ein recht interessanter Blogeintrag auf lastminute.de beschäftigt sich mit Hotelutensilien und was der Gast davon mitnehmen darf. Laut Beitrag eigentlich gar nichts, da Dinge wie Bademäntel, Seifen oder Kugelschreiber nur für die Benuztung während des Aufenthaltes zur Verfügung gestellt werden:

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Die traditionelle Röstung in Drehtrommelmaschinen bekommt neuen Schwung. In der ökologisch zertifizierten Kaffeemanufaktur BlankRoast an der deutschen Weinstraße wurde eine ungewöhnliche Idee zur Realität: Seit einem Jahr röstet der kreative Traditionalist Holger K. Blank in Bad Dürkheim Kaffeebohnen mit Rebenholz.

Blank (Bild links) erkannte, dass Wein und Kaffee viel miteinander gemein haben: Wein bringt es auf über 300 Aromen, bei Kaffee sind es sogar bis fünfmal so viele.

Unmittelbar nach der zweiten Röststufe fügt Blank kleine, relativ feuchte Rebenholzstückchen von regionalen Bio-Winzern hinzu. So werden die Bohnen zum Abschluss der Röstung noch einmal mit Feuchtigkeit versorgt und nehmen diese auf, was noch mehr Aromen weckt. Damit diese in den ätherischen Ölen der Bohnen erhalten bleiben, verlangsamt Blank den Ausgasungsprozess und den anschließenden Reifeprozess, indem er sie in Bariquefässern zwischenlagert.

Dass die Röstung von Kaffee ein sehr entscheidender Schritt in der Kaffeeherstellung ist, durch den Kaffee seinen Geschmack und seine Farbe erhält, haben auch die Brüder Dave und Mike Hartkop (Bild rechts) in den USA erkannt.

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19. Februar 2010 – 13:08

Über das Verkaufen von Platz und Raum

"Es gibt drei Arten von Werbung. Laute, lautere und unlautere."

Werner Mitsch, dt. Aphoristiker

 

Erinnert sich noch einer unserer Leser noch an die Ausgaben im ersten Jahr (2003), die sich des öfteren mit dem Thema "Cranberry" befassten? Sie lösten in unserem alten Online-Forum eine Diskussion aus. Es ging um die in Deutschland so überaus kurios-beliebte Debatte "kein richtiger Saft". In den damals führenden klassischen Cocktailbars wurde der Gebrauch des Kranbeer-Nektars mit genau dieser Argumentation tatsächlich rigoros abgelehnt.

Auch die Schumanns Bar gehörte zu dieser ultrakonservativen Bewegung, was für ein junges, sein Profil suchendes Medium natürlich ein willkommener Reibungspunkt war. Wer eine Vodka Colada mit blauer Lebensmittelfarbe anreichere (Stichwort "Swimming Pool"), war damals meine Argumentation, dessen Begründung "kein richtiger Saft" stehe auf äußerst schwachen Füßen.

In der Folge wurden wir immer wieder darauf angesprochen, weshalb wir von Mixology "das Schumanns nicht mögen". Was uns sehr verwunderte, da der Tresen der Münchner Weißkittel immer die erste Anlaufstation bei Besuchen der bayrischen Hauptstadt war und ist. Wir von Mixology hatten und haben über all die Jahre immer große Achtung vor der Leistung von Charles Schumann behalten. Der damals vorherrschende, von ihm stark beeinflusste konservative Barstil und die mangelnde Debattenkultur in der Barszene Deutschlands boten allerdings eine zu willkommene Angriffsfläche, um nicht die ein odere andere kritische Anmerkung zu landen.

Mittlerweile hat die Schumanns Bar durch Mitarbeiter wie Klaus Stephan Rainer und den immer umtriebigen und meinungsfreudigen Stefan Gabanyi in der Barindustrie wieder ein völlig anderes Profil gewonnen. Meiner Meinung nach ist das Schumanns präsenter denn je und gespannt warten bereits alle auf die neue, überarbeitete Ausgabe des legendären Bestsellers "American Bar". Charles Schumann selbst wurde mit großem Anklang bei den letzten Mixology Bar Awards nicht von ungefähr mit dem "Award für das Lebenswerk" ausgezeichnet. Beim letzten Tanqueray Ten Table, der in den Räumen der Bar stattfand, hatte ich die Gelegenheit, ein paar Worte mit ihm zu wechseln, die auch die Idee für diesen Blogeintrag gaben.

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18. Februar 2010 – 13:13

Gemischte Links 18-2-2010

The Whisky Store kauft Domain Whisky.de

Der Whisky-Verkäufer "The Whisky Store" hat von Clemens Dillmann, bzw. der HBB GmbH aus Hannover, die Domain whisky.de erworben. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Wie mitgeteilt wird, hat man überdies bereits "zum Jahreswechsel die Domain mit der amerikanischen und irischen Schreibweise des geistigen Getränks" erworben.

Der von Theresia Lüning betrieben Whisky-Versand aus dem oberbayerischen Seeshaupt erzielte 2009 nach eigenen Angaben mit über 1.000 Whiskyartikeln einen Umsatz von über 10 Mio. Euro. Den Hergang des schon länger geplanten Erwerbs schildern die Betreiber des Whisky Store in einem Blogeintrag:

http://www.forum.thewhiskystore.de

Weinblogs von aussen betrachtet

"Tatsächlich sind viele Weinblogs in erster Linie als Erfahrungsaustausch zwischen Hobbyverkostern und einigen wenigen Profis zu verstehen. Als interessierter Laie bleibt man da häufig etwas ratlos zurück." 

"Man kann (...) durchaus etwas lernen, zumindest von den professionell geführten Weinblogs. Man kann sie aber auch ganz unbefangen konsumieren und beobachten, wie sich die Blogger gegenseitig einschenken."

Ein Text in der Zeit betrachtet die Welt der Weinblogs. Amüsant zu lesen und teils sehr treffend formuliert:

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13. Februar 2010 – 14:48

International Cognac Summit 2010

Anlässlich der dritten Auflage des International Cognac Summit (I.C.S.) trafen sich vom 17. bis 20. Januar 2010 in Cognac mehr als 20 international anerkannte Bartender und Barbesitzer, sowie die gleiche Anzahl an Fachjournalisten aus der ganzen Welt.

Gastgeber dieses Think Tanks rund um das Thema Cognac war das Bureau National Interprofessionnel du Cognac (BNIC). Das BNIC ist der Berufsverband aller Wein-Produzenten und Cognac-Häuser in der geografischen Region Cognac. Es wacht nicht nicht nur über die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen bei der Produktion von Cognac, sondern kümmert sich auch um statistische Analysen, wissenschaftliche Forschung, Markteinschätzungen, sowie der weltweiten Vermarktung.

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