Die Capella Bar im Breidenbacher Hof bietet ihren Gästen ab sofort einen "Düsseldorf Cocktail". Eine Hommage an die Stadt Düsseldorf von Barchef Mirko Gardelliano.

Der erfahrende und kreative Barchef, der im April diesen Jahres mit der Capella Bar den Glenfiddich Award für Barkultur gewann,
hat aus dem Düsseldorfer Kräuterlikör Killepitsch, Safari-Likör, hausgemachtem Chili-Wodka, Zitrone und Maracuja-Saft einen würzigen, süßsauer bis fruchtig schmeckenden Drink entwickelt, der mit duftendem Trüffel-Spray veredelt wird.

Mirko Gardelliano erklärt den Cocktail folgendermassen: "Jetzt, wo wir zur Bar des Jahres gewählt wurden, wollte ich einen ganz besonderen Cocktail kreieren, der der Stadt gewidmet ist, sozusagen als Dankeschön für alle Liebhaber der Capella Bar. Für Düsseldorf darf es ruhig etwas mondän und ausgeflippt sein", schmunzelt er, "denn so sehen sich Bewohner der Stadt ja selbst auch ein bisschen."

 

Link: www.breidenbacherhofcapella.de

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In einem Artikel in der aktuellen Brandeins beschäftigt sich Bastian Henrichs mit Shatler's Fertigcocktails und bringt so einige Sachen durcheinander.

Das Magazin Brandeins ist hier von uns schon mehrmals in den höchsten Tönen gelobt worden. Die Journalisten, die für diesen Wirtschaftstitel arbeiten, sind der Champions League oder zumindest der 1. Bundesliga der schreibenden Zunft zuzuordnen. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe (Heft 12, Dezember 2009, Claim: "Sei einzigartig!"), die wieder randvoll mit spannenden Geschichten ist, ließ uns aber ratlos zurück.

Autor Bastian Henrichs beschäftigt sich darin mit der Firma Shatler's. Es ist ein sehr positiver Artikel für die Convenience-Evangelisten aus Hamburg geworden. Die Zeilen schmecken nach Erfolg und Aufbruch. Allein der Blick auf die Barbranche ist erschreckend. Henrichs scheint die andere Seite vergessen zu haben, wollte ein paar Fragen offenbar lieber nicht stellen. Oder hatte dafür keine Zeit? Die erste Aussage, die einen den Kopf schütteln lässt, verbirgt sich bereits im ersten Absatz. Ich zitiere:

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Die Familie Bacardi setzte sich aktiv für die Unabhängigkeit Kubas von der Kolonialmacht Spanien ein. Gleichzeitig versäumte sie es aber nicht, den amerikanischen Kontinent als Exportmarkt zu erobern. Diese Entscheidung war wegweisend für die Cocktailkultur und die Popularität von Bacardi Rum. Im dritten Teil unserer Serie stellen wir die bekanntesten kubanischen Cocktail-Klassiker vor, die auf Bacardi Rum zurückgehen.

Wie in wir in Teil zwei bereits berichteten, war die Familie Bacardi aktiv in die kubanische Unabhängigkeitsbewegung involviert. Emilio Bacardi sammelte über Jahre hinweg Spenden für die im Hinterland agierende Rebellenarmee und diente als eine ihrer städtischen Schnittstellen in der Kommunikation. Sein Sohn Emilito griff sogar aktiv in den Kampf ein, indem er sich den Rebellen anschloss und direkt im Kommando des populären Rebellenführers Antonio Maceo kämpfte. Den spanischen Behörden blieb die Sympathie der Bacardis für die Sache der Unabhängigkeit nicht verborgen, was Emilio mehrere Gefängnisaufenthalte einbrachte und den Rest der Familie vorübergehend Exil auf Jamaika suchen ließ.

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5. November 2009 – 11:46

Sausalitos kreiert einen Twitter-Cocktail

Der deutsche Champion in der Systemgastronomie Sausalitos geht in die Social Media-Offensive und mixt ab sofort einen blauen "Tweet-Tail". Der Mikrobloggingdienst Twitter soll damit für Sausalitos-Gäste offenbar trinkbarer werden.

Über die ausgesprochen modern organisierte Kommunikation von Sausalitos berichteten wir bereits in unserem Print-Magazin dieses Jahr. Das Bar- und Restaurantkonzept mit mittlerweile 26 Filialen in Deutschland ist auf Facebook und Twitter aktiv und organisierte bereits Testessen mit zum Teil über das Internet angeworbenen Sausalitos-Kunden. Ebenso werden auf elektronischem und öffentlichen Wege Gutscheine verlost.

Um mehr Gäste auf diese Rückkanäle des Unternehmens aufmerksam zu machen, wirbt man nun mit einem Twitter-Cocktail, dem Tweet-Tail. Jeder, der den Cocktail verkostet hat, kann per Twitter Sausalitos seine Meinung mitteilen und damit in den Genuss eines Gutscheines kommen. "Für jeden tweet gibt es einen Cocktailgutschein als Dankeschön", heißt es in der Pressemitteilung. Die ersten Rückmeldungen zu dem vermutlich mit einer Menge Blue Curacao gepimpten Getränk zwitschern schon herein.

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9. September 2009 – 23:47

Eisbrei in der Bar Schlossberg in Graz

Von der Notwendigkeit Kritik zu üben, warum eine Schale mit trübem Eisbrei keinen Daiquiri darstellt oder ein Test der Bar Schlossberg in Graz.

Dieses Jahr hat uns einige Diskussionen hier im Blog beschert, in denen in Kommentaren von Lesern die eigenartige Meinung zu spüren war, dass wir von Mixology wiederum keine Meinung haben dürfen. Zurück zu führen ist dies meiner Ansicht nach auf die explodierte Stimmenvielfalt in der hiesigen Barszene, die sich in zig Blogeinträgen, ungezählten Bartender-Kollaborationen und Events niederschlägt.

Da ist es vielleicht für den einen oder anderen schlicht und einfach nicht mehr möglich herauszufiltern, ob und wo wirkliche Multiplikatoren sprechen oder ob es sich nicht vielleicht doch um triefige Eigen-PR eines Lokalbar-Politikers handelt. Das eigene Wort wird plötzlich überbewertet, weil seine Reichweite durch einen schneller gewordenen Branchenfunk erweitert und auch schnell wie ein Echo zurückgetragen wird.

Dabei hat das Wort vielleicht den Kiez noch nicht einmal verlassen. Bei einer wachsenden Zahl von Möglichkeiten, fällt es manchen schwerer, sich zu orientieren. Darüberhinaus war auch noch eine andere Tendenz zu spüren: wir sind offenbar vielen in der Barszene schlicht zu einflussreich geworden und es wird als ein "Daumen hoch, Daumen runter" empfunden, wenn sich Mixology zu einem Thema der Bar äußert.

Das ist eine völlig schizophrene Haltung, denn Mixology ist nur dadurch zu einer starken Marke geworden, weil wir Haltung und weil wir eine Meinung haben. Man trägt Dinge an uns heran, weil wir groß sind, kritisiert uns aber plötzlich für genau diese Größe. Dabei hat Mixology seinen Weg nie verlassen. Wir haben eine Philosophie, ein Ziel und einen Weg dorthin. Diesen Weg beschreiten wir nach unseren Möglichkeiten, den Möglichkeiten die uns als Unternehmen der Markt bietet, in aller Konsequenz.

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TCC 2009

Am erstmals veranstalteten Trollinger Cocktail Contest 2009 nahmen 142 Bartender und Connaisseure teil. Im Finale in Stuttgart konnte sich Alexander Hildebrandt aus Nürnberg gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen. 

Der erste Cocktailwettbewerb mit Wein, den wir bei Mixology mit ausrichteten, stiess in der deutschsprachigen Barszene auf Anhieb auf enorme Resonanz. Ein Preisgeld von insgesamt 6'000 Euro war ausgerufen worden für die besten Rezepturen mit Trollinger der WWG als Basis. Teilnehmen konnten am Wettbewerb sowohl professionelle Bartender als auch Connaisseure. Zum Finale trafen sich zehn Bartender im Stuttgarter Waranga, um den Sieger zu bestimmen.

Von den Namen der Bartender her war die Veranstaltung ein sehr stark besetztes Finish. Darüberhinaus hatte die Region Berlin mit fünf von zehn Finalisten eine starke Präsenz beim TCC. Die Bartender kannten sich also großteils von anderen Veranstaltungen oder gegenseitigen Besuchen, entsprechend gut war die Stimmung innerhalb der Gruppe und jeder Finalist wurde bei seinem Auftritt lautstark angefeuert.

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Gestern ging der österreichische Havana Club Cocktail Grand Prix 2009 über die Bühne der Pyramide in Brunn, nachdem das Wetter eine Open-Air-Veranstaltung leider verhindert hatte. Tropische Atmosphäre herrschte dennoch bei der Veranstaltung, zu der mehrere hundert Personen angereist waren. Eine exzellente Latino-Band tat ihr Übriges, um für karibisches Flair zu sorgen. Was mich auf Grund der unterschiedlichen Größe der Märkte erstaunte: der österreichische Havana Club Cocktail Grand Prix kann sich von der Größe her durchaus mit der deutschen Ausscheidung der kubanischen Marke, den Havana Bar Giants, messen.

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Bei Betrachtung der ersten Einträge zum Schweppes Ideenwettbewerb fiel mir auf, dass es offensichtlich Aufklärungsbedarf gibt, was die Eigenschaften eines guten "Signature Drinks" sind. Der Schweppes Ideenwettbewerb ist kein herkömmlicher Cocktailwettbewerb, trotzdem wimmelt es in den Rezepturen an Dashes von Bitters, Infusionen und komplexen Aroma-Kombinationen. Über die Kreativität freuen wir uns sehr, aber wir möchten noch einmal auf die Worte hinweisen, mit denen wir zum Schweppes Ideenwettbewerb aufforderten:

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2. Juni 2009 – 11:49

Elements 8 Cocktail Competition 2009

Zum dritten Mal veranstaltet die Rummarke Elements 8 dieses Jahr einen Wettbewerb im Vorfeld der London Barshow. Im letzten Jahr konnte Markus Heinze aus Dresden mit einem Auftritt im Taucher-Outfit überzeugen und erreichte den zweiten Platz. Bei der Elements 8 Competition wird jedes Jahr ein Klassiker neu interpretiert. Ort des Wettbewerbs ist die Bar Trailer Happiness. Dieses Jahr ist der Mojito dran. Die Regeln des Wettbewerbs: es gibt keine Regeln! Wir zitieren Markeneigner Andreas Redlefsen:

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30. Mai 2009 – 16:42

Heineken oder Cocktail?

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Am Freitag stand uns der Geschäftsführer von Heineken Deutschland für ein Interview zur Verfügung. Das Bild mit den Heineken-Ladys hing in seinem Büro. Er trinkt nach eigener Aussage aber auch gerne Cocktails. ;)

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28. Mai 2009 – 13:37

Der Ursprung des Americano Cocktails

Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie gerade in den letzten Jahren mehr und mehr Wissen über die Herkunft klassischer Cocktails recherchiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Fast schon legendär ist Jörg Meyers zu-Tage-fördern der Originalrezeptur des Cosmopolitan. Ebenso eine Bereicherung für die Liebhaber klassischer Shortdrinks ist die Komplettierung der Aviation-Rezeptur mit Creme de Viollette, die immer mehr Bars aufgreifen.

Beim Giffard West Cup 2009, an dem ich diese Woche in der Jury teilnahm, unterhielt ich mich mit dem italienischen Importeur der französischen Marke, Mirko Fiorenza (Tekbar), über beliebte Cocktails. Dabei kam die Rede auch auf den "Americano", die beliebte Mischung aus Campari, rotem Wermut und (optionalem) Soda. Mirko erzählte mir etwas über die Entstehungsgeschichte, das ich bis dahin nicht kannte.

Der Americano sei eine Hommage an einen italienischen Boxer. Primo Carnera war ein Schwergewichtsboxer, der in den USA 1933 den Weltmeistertitel in seiner Gewichtsklasse gewann. Er lebte von 1906 bis 1967. Der englischen Wikipedia zu Folge, besass er sogar zeitweise einen Spirituosenladen in Los Angeles. Die Suche bei Google fördert zu Tage, dass diese Version der Cocktail-Benennung in der deutschsprachigen Hemisphäre bereits bei Cocktails & Dreams eingetragen wurde. Ansonsten scheint die Version noch keine breite Streuung bekommen zu haben.

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14. April 2009 – 8:30

"Altmodisches" zum Wochenbeginn

"Many sources will tell you to muddle a sugar cube with water, which is - in essence - making simple syrup on-the-fly. I prefer to use a teaspoon to a quarter-ounce of a nice, rich 2:1 simple syrup instead. There's less water involved than a 1:1 simple, and you're guaranteed not to have any residual graininess from the sugar cube."

Gefunden bei Jeffrey Morgenthaler in den Kommentaren. Findet meine volle Unterstützung und ist mein "altmodisches" Wort zum Dienstagmorgen. Prosit! [mehr ...]

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2. April 2009 – 18:16

Trollinger Cocktail Contest 2009

Zum ersten Mal ruft Mixology dieses Jahr gemeinsam mit Trollinger2punkt0 zu einem Cocktailwettbewerb auf Weinbasis auf. Trollinger ist eine traditionsreiche Rebsorte, die ursprünglich von den Römern nach Deutschland gebracht wurde und ihr Hauptanbaugebiet heute vor allem in Württemberg hat. Seine frische und unkomplizierte Persönlichkeit will Trollinger2punkt0 jetzt der Kreativität der Mixologen anvertrauen. Am Trollinger Cocktail Contest 2009 können sowohl Bartender als auch Connaisseure teilnehmen: [mehr ...]

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28. März 2009 – 21:58

Der Vanilla Daiquiri (VDQ)

Im Editorial der aktuellen Ausgabe (Mixology Issue 2/2009), die die nächsten Tage in den Briefkästen unserer Leser zu finden sein wird,  erwähne ich den Cocktail "Vanilla Daiquiri" und fordere die Leser auf, diesen Drink hier auf unserer Online-Plattform nachzulesen. Damit wollte ich auf die zwei Säulen unserer Berichterstattung hinweisen, auf denen unser Medium mittlerweile ruht. Was ist die Geschichte des Vanilla Daiquiri? Er ist ein schlichter, aber feiner Drink, den ich in meiner Londoner Cocktail-Zeit herstellen und mixen lernte. Weshalb "herstellen"? [mehr ...]

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Unser Autor Gary Regan ist immer für eine Überraschung gut. In einem offenen Brief an Präsident Obama wirbt er jetzt dafür, endlich alle Wirtschaftszweige in den Vereinigten Staaten auf das metrische System umzustellen. Europäische Bartender kennen das Problem: man kauft sich fortschrittliche Lektüre aus den USA und ist dann fortwährend mit der Umrechnungstabelle beschäftigt, die einem leider häufig auch noch Ergebnisse mit zwei Stellen nach dem Komma liefert.

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