Tee als Konzentrat
Eine neue Idee, Tee zu verpacken und zu vermarkten, erreichte uns von der Firma Verity. In kleinen Abpackungen, den so genannten "Caps", die an bekannte Kaffeesahnenverpackungen erinnern, ist das Tee-Extrakt mit Wasser aufgegossen direkt bereit zum Trinken - ganz ohne das altbekannte Ziehenlassen. Der Teebeutel und sein großer Bruder, der lose Tee, können sich also warm anziehen?
"Verity steht für eine neue Dimension der Teekultur", verkündet die dazugehörige Pressemitteilung. Die Produkte ist sekundenschnell zuzubereiten, indem der Trinkfreudige das Teecap schüttelt, aufreißt, den Inhalt dessen in seine Tasse gießt und diese mit Wasser auffüllt. Lanciert wurden zunächst die Sorten Absolute Green, Finest Ceylon, Fruity Hagebutte und Pure Rooibos. Allesamt werden den Angaben nach ausschließlich in Deutschland hergestellt, abgefüllt und streng kontrolliert. Helmut Adam, der erprobte Teetrinker unserer Redaktion, verkostete soeben die Ceylon-Variante und bewerte sie als „geschmacklich gut, wenn auch weit nicht so intensiv wie frisch aufgebrühter Tee." Nun denn.
[mehr ...]Zeitlich gestaffelte Teepreise im Zürcher Odeon

Wer in einer Bar arbeitet, die auch tagsüber als Café bespielt wird, kennt das Problem. Abends, wenn das Publikum zu Barflys wechselt, die alkoholische Drinks konsumieren, möchte man kein "Teehaus" mehr sein. Weshalb? Einerseits möchte man alkoholische Getränke verkaufen und eine Bar-Athmosphäre haben, andererseits ist es auch nicht besonders umsatzfreundlich, wenn jemand eine Stunde vor einer Kanne Tee sitzt. Eine rein wirtschaftliche Überlegung. Und eine notwendige dazu. Ähnlich verhält es sich mit Kaffee in vielen Bars, weshalb vielerorts nur Espresso angeboten wird.
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